Schneeverhältnisse

Bei den beschriebenen Langlaufzentren und Loipen gibt es gewisse Unterschiede, die aus der Höhenlage und den sich daraus ergebenden Schneeverhältnissen folgen.

Loipen zwischen 600 m und 800 m haben in aller Regel im Hochwinter Januar / Februar gute Schneeverhältnisse und sind zu dieser Zeit zu bevorzugen, weil auf den Höhen des Bayerischen Waldes dann der Wind sehr kalt blasen kann.

Im inneren Bayerischen Wald ist eine Höhenlage von 800 m schon über einen längeren Zeitraum, etwa von Mitte Dezember bis Mitte März schneesicher. Dies findet man in anderen Regionen erst in Höhen von 800 m bis 1000 m.

Über 1000 m kann man von Anfang Dezember bis Ende März, ja Anfang April von guten Schneeverhältnissen und ausreichenden Schneemengen ausgehen. Auch hier darf man für den inneren Bayerischen Wald, z.B. für das Schneeloch Mauth, die Grenze niedriger, also bereits bei 900 m ansetzen. Aber auch die zur Donau hin gelegenen Aussichtskanzeln, wie Hirschenstein, Grandsberg oder die Rusel, haben über 4 Monate hinweg eine gute Schneelage. Die besten Schneeverhältnisse findet man naturgemäß in den noch höheren Lagen zwischen 1100 m und 1300 m. Hier kann man nahezu von November bis April mit guten Verhältnissen rechnen, ja man kann sie mit denen der Alpen fast gleichsetzen. Es hat schon Winter gegeben, in denen der Schneefall im Bayerischen Wald früher eingesetzt hat als im Gebirge.